Stimmen zum Institut

  • Prof. Dr. Otfried Höffe, Universität Tübingen

    Prof. Dr. Otfried Höffe, Universität Tübingen

    Das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover zeichnet sich dadurch aus, dass es zum einen exzellente philosophische Forschung fördert, zum anderen als Moderator zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit auftritt.

    Die am Institut bearbeiteten Themen sind von großer gesellschaftlicher (und politischer) Relevanz und werden in einer Weise behandelt, die nicht nur als undogmatisch bezeichnet werden darf, sondern in vorbildlicher Weise Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung und eines Vertrauens in die "öffentliche Vernunft" ist.

    So trägt das Institut unter anderem dazu bei, das zu stärken, was eine liberale Gesellschaft heute besonders benötigt: einen interkulturellen Gerechtigkeitsdiskurs.

  • Prof. Dr. Vittorio Hösle, University of Notre Dame

    Prof. Dr. Vitorio Hösle

    Das FIPH ist das einzige in Deutschland existierende Forschungsinstitut für Philosophie: Es wird an ihm nicht gelehrt, sondern über gesellschaftlich relevante Grundlagenfragen nachgedacht, in völliger geistiger Freiheit, aber in Anküpfung an die Jahrtausende alte Tradition christlich inspirierter Philosophie. Es versucht eine Art Think Tank der Katholischen Kirche zu sein, und ist schon dadurch wesentlich auf internationale Kooperation ausgerichtet.

  • Prof. Dr. Christoph Horn, Universität Bonn

    Prof. Dr. Christoph Horn

    Als erster Senior Fellow eine neue Tradition von Forschungsaufenthalten an einer renommierten wissenschaftlichen Einrichtung eröffnen zu dürfen, ist ein schönes Privileg. Umso angenehmer ist es, wenn die Arbeitsbedingungen und die kollegiale Atmosphäre so positiv sind. Das FIPH bot mir beste Arbeitsbedingungen dafür, mein schon etwas in die Jahre gekommenes Manuskript zu den Grundlagen einer handlungsteleologischen Moralphilosophie einigen sehr grundlegenden Revisionen und Erweiterungen zu unterziehen und die Monographie (fast) zu beenden. Dabei habe ich viele Anregungen aufgegriffen, die mir in informellen Gesprächen und in den eher offiziellen Diskussionsrunden des Kolloquiums gegeben wurden. Aus den Montagskolloquien habe ich zudem viel über Kants Rechts- und Staatsphilosophie gelernt und viele Impulse aus den zahlreichen Projektvorstellungen der Kolleginnen und Kollegen mitgenommen, was mir einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ich bedanke mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des FIPH für die freundlich-freundschaftliche Grundstimmung, in der ich diese intensive und zugleich gelassene Arbeitszeit in Hannover verbringen konnte.

  • Prof. Dr. Ulrich Hemel, erster Vorsitzender des FIPH-Vorstands

    Prof. Dr. Ulrich Hemel

    Philosophisches Fragen lernen, ohne die aktuellen Fragen der Zeit auszuklammern - dafür kenne ich keinen besseren Ort als das FIPH: Denn es schöpft aus dem Brunnen der Tradition, pflegt aber auch echte Gesprächskultur. Die Güte des philosophischen Arguments erhellt im Dialog, und Dialog braucht Offenheit. Darin sehe ich einen einzigartigen Wert, der weiteres Engagement lohnt!

  • Prof. Dr. Corinna Mieth, Universität Bochum

    Dr. Corinna Mieth

    Als Fellow am FIPH habe ich eine sehr produktive Zeit in Hannover verbracht. Besonders froh war ich über mein eignes Büro, in dem ich völlig ungestört arbeiten konnte. Mit der Unterstützung des FIPH habe ich zwei Workshops organisiert, die einen sehr konstruktiven wissenschaftlichen Austausch mit anderen Experten über mein Thema ermöglichten. Die kollegiale Atmosphäre am FIPH war sehr angenehm, und es gab viele nette Gespräche.

  • Prof. Dr. Christian Illies, Universität Bamberg

    Prof. Dr. Christian Illies, Universität Bamberg

    Das Institut ist zu einem ausgezeichneten Ort für die Debatten der Zeit geworden. Philosophische Auseinandersetzungen werden hier lebhafter geführt als an den meisten Universitäten. Das FIPH besticht durch die Dynamik, mit der aktuelle Themen aufgegriffen und diskutiert werden, durch beeindruckende Offenheit in der Zusammenführung verschiedener Disziplinen und Positionen und durch philosophische Tiefe.

    Zum Beispiel werden am Institut die ethischen Diskurse mit intensiven Arbeiten zur philosophischen Anthropologie verbunden - nur wer auch ein überzeugendes Bild vom Menschen hat, kann ümfassend Antworten darauf finden, was menschenwürdig und menschengemäß ist.

  • PD Dr. Mirko Wischke, Universität Kiew

    PD Dr. Mirko Wischke

    Die Arbeitsbedingungen am FIPH sind exzellent und die Arbeitsatmosphäre ist aufgeschlossen, ja fast schon herzlich zu nennen. Es gab eine Vielzahl von unterschiedlichen Möglichkeiten der Präsentation, Diskussion und des Austausches, nicht nur über die jeweiligen Forschungsthemen, sondern auch über Fragen, die die Arbeitsweise betrafen. Die Bereitschaft der Fellows und Stipendiaten, einander mit Rat und Tat zu helfen, war eine sehr schöne (und seltene) Erfahrung für mich.