Menschenbild und Ethik


Philosophie als Erinnerung. Dimensionen des Gedächtnisbegriffs im Anschluss an Schellings Überlegungen zur (Wieder)Erinnerung

Viele Diskussions- und Forschungsschwerpunkte der Geistes- und Sozialwissenschaften stehen in den letzten zwei Jahrzehnten im Zeichen der Gedächtnis- und Erinnerungsforschung und den damit verbundenen Problemkonstellationen. Die großen geschichtlichen Veränderungen, die in den letzten zwei Jahrzehnten in Europa statt gefunden haben, die neuen politischen Konstellationen und die damit verbundenen Transformationen haben alte Fragen aus der Geschichte in die Gegenwart zurückgebracht; neue bzw. wieder gegründete Staaten müssen sich mit vergessenen Kapiteln der neueren europäischen Geschichte auseinandersetzen. Wie auch immer man sich den manchmal vergessenen, manchmal vernachlässigten oder zuweilen auch verdrängten Kapiteln der Geschichte zu stellen gewillt ist: stets ziehen historische Diskussionen politische Folgerungen nach sich, legitimieren sich politische Entscheidungen durch den Bezug auf ‚Fakten‘ der historischen Erinnerungen.

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Bildung in wechselseitiger Anerkennung und gesellschaftliche Verantwortung. Philosophische und erziehungswissenschaftliche Implikation eines integralen Verständnisses von Qualität in der Hochschulbildung

Die Universität als Akademie und Zentrum für wissenschaftliche Forschung kann gleichzeitig eine Institution, eine Organisation und/oder eine Gemeinschaft sein. Andererseits wird oftmals im Zusammenhang mit der universitären Ausbildung die Professionalisierung von Personen als Priorität gesehen. Dies wird so verstanden, dass die Universität die Personen für die Arbeitswelt und wissenschaftliche Entwicklung ausbildet; ich meine aber, dass die Universität im Allgemeinen notwendigerweise auch dazu berufen ist, eine Beziehung mit ihrer sozialen Realität herzustellen und auf sie dergestalt zu reagieren, die Professionellen als Menschen zu formen, die sie befähigt, ihre Gesellschaft verantwortlich zu leiten.

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Leben an der Grenze: Die Verantwortung der Menschenwürde

Das Projekt von PD Dr. Antje Kapust untersucht die Relevanz der Menschenwürde im sozialphilosophischen und medizinethischen Bereich. Ausgangspunkt ist der Sachverhalt, dass die in der Menschenwürde vorausgesetzte „starke Definition“ von Subjektivität in Form einer „Normalität“ von Vernunft- und Moralfähigkeit mit Rücksicht auf die zahlreichen Formen eines „Lebens an der Grenze“ modifiziert werden muß, insofern diese Lebensformen den Subjektstatus beeinträchtigen. Die Angewiesenheit dieses Lebens auf Schutz vor Verletzungen und der Anspruch auf ein würdevolles Verhalten sollen als menschenwürderelevante Probleme geklärt werden. Zu diesem Zweck wird der Kantische Kern der Menschenwürde einer Revision unterzogen. Damit die Menschenwürde jedoch kein „leeres“ oder erstarrtes Versprechen bleibt, muss sie durch ein weiteres Prinzip ergänzt und vertieft werden. Die These besagt, dass die Menschenwürde daher durch diverse Varianten von Verantwortung ins Werk gesetzt und vollzogen wird.

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Kulturen der Anerkennung - Schatten der Differenz

Das Projekt „Kulturen der Anerkennung“ wurde 2001 auf Initiative von Wolfgang Vögele und Jörn Rüsen gegründet. In ihr schlossen sich fünf Institutionen zusammen:

  • Evangelische Akademie Loccum
  • Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
  • Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft Heidelberg
  • Institut für Politische Wissenschaften der Universität Hannover
  • Kulturwissenschaftliches Institut Essen

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Herbsttagung 2007: Mensch-Bild-Menschenbild

Anthropologie und Ethik in Ost-West-Perspektive
Tagung des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover
am 13. Oktober 2007
im Joseph Joachim-Saal der Stiftung Niedersachsen, Hannover

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Vorankündung des Tagungsbandes

In Kürze wird der Tagungsband der Konferenz "Mensch-Bild-Menschenbild", die am 13.10.07 stattfand, erscheinen.

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Workshop Ethik 2007 - Menschenbilder

Vom 5. bis 7. März 2007 fand in Arnoldshain (Taunus) der 6. Workshop Ethik mit zum Thema "Menschenbilder - Anfang oder Abbruch der ethischen Reflexion?" statt.

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