Religion in der Gegenwart - Archiv

Als gäbe es ihn nicht... - Ringvorlesung 2005

Die europäische Moderne kommt ohne Gott aus. Funktional ausdifferenzierte Gesellschaften brauchen ihn nicht, um ihre Systeme mehr oder weniger reibungslos zu stabilisieren. Recht, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, weitgehend auch die Kultur, markieren keine Orte und Zeiten mehr, an denen Gott eine Rolle zu spielen hätte. Gott wird unerheblich, irrelevant. Auch viele Menschen ordnen ihren eigenen Lebenszusammenhang so, als gäbe es Ihn nicht. Und doch gibt es Momente, in denen die Frage nach Ihm gestellt wird. Es gibt Momente, in denen eine Ahnung davon spürbar wird, dass das Menschsein des Menschen auf dem Spiel stünde, wenn diese Frage abgewiesen oder verdrängt würde. Solchen Momenten wollen wir im Dialog zwischen den Konfessionen nachgehen. Lassen sie sich mit den Mitteln theologischer und philosophischer Vernunft aufhellen?

Näheres zur Ringvorlesung 2005 finden Sie hier.
Eine Dokumentation zur Veranstaltung ist als 2. Band in der Reihe "Philosophie aktuell" erschienen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.


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