Symposien und Tagungen - Archiv
Das Symbol als Schlüssel zur Welt. Trilogie zu Ernst Cassirer - Eine Vortragsreihe mit Birgit Recki, Hamburg
Was ist der Mensch? In seiner Philosophie der symbolischen Formen entfaltet Ernst Cassirer seine Anthropologie: Der Mensch ist das animal symbolicum. Er schafft sich in Sprache, Mythos, Religion, Kunst und Wissenschaft die Kultur als seine Wirklichkeit.
1. Vortrag: Kultur und Freiheit oder die Produktivität der Distanz
In exemplarischen Beispielen wird der Symbolbegriff erläutert. Durch das Denken in symbolischer Aktivität wird sich der Mensch des Unterschiedes zwischen Objekten und Selbst bewusst. Der so umgrenzte Spielraum erweist die als Ort der Freiheit.
Termin: Mi., 7.3.2007, 19 Uhr
2. Vortrag: Vom Ursprung der Kultur im Mythos oder am Anfang war das Bild
Für Cassirer ist der Mythos der Mutterboden der Kultur. Die Macht der Bilder formt das mythische Bewusstsein. Kann diese Macht durch die Entwicklung der Sprache und der Rationalität gebrochen werden?
Termin: Do., 8.3.2007, 19 Uhr
3. Kunst als Ausdruck, Darstellung und Kompensation
Durch Reflexion gewinnt die Kunst an Abstraktion – ganz im Gegensatz zum Mythos. Anschaulichkeit, Lebendigkeit und Fülle zeichnen die Kunst aus. So entwickelt sich eine ganz eigene Form des Verstehens. Im Rahmen dieser Kulturphilosophie soll beschrieben werden, wie sich der Fortschritt der Kultur vollziehen kann.
Termin: Fr., 9.3.2007, 19 Uhr
Veranstaltungsort: Katholischen Bildungszentrum St. Clemens Hannover, großer Saal, Eingang Vorplatz Clemenskirche
Eintritt frei, Spenden erbeten
Eine Veranstaltungskooperation der Ev. Regional- u. Stadt-Akademie im Sprengel Hannover e.V. mit der Leibniz Universität Hannover und dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover