Laufende Reihen und Buchpublikationen

Einzelpublikation


 

Hier werden Schriften veröffentlicht, die aus der Arbeit des Instituts wie aus Projekten einzelner Mitarbeiter hervorgegangen sind.


  • Handbuch Anthropologie. Der Mensch zwischen Natur, Kultur und Technik

    Handbuch Anthropologie Eike Bohlken/Christian Thies (Hrsg.): Handbuch Anthropologie. Der Mensch zwischen Natur, Kultur und Technik, Stuttgart/Weimar 2009, 460 Seiten,
    ISBN: 3-476-02228-5,
    49,90 Euro

    Das interdisziplinäre Handbuch Anthropologie umfasst 15 Klassiker der ‚modernen Anthropologie’ (unter anderem Kant, Darwin, Freud, Plessner, Elias, Geertz), 23 humanwissenschaftliche Ansätze (darunter: Hirnforschung, Kognitivismus, Philosophische Anthropologie, Soziobiologie, Tiefenpsychologie und Transhumanismus) und 41 Schlüsselbegriffe des menschlichen Seins, wie z.B. Arbeit, Emotionen, Familie, Homo faber/Technik, Macht, Religiosität, Spielen und Tod. Die Lektüre aller Artikel ergibt eine Art Panorama der wissenschaftlichen Bemühungen einer Erkenntnis des Menschen vom 18. Jh. bis heute, wobei der Schwerpunkt auf der Gegenwart liegt.

    Zentrale Fragen lauten: Was ist der Mensch? Wie ist sein Verhältnis zum Kosmos, zu den Mitmenschen und zu sich selbst? Gibt es eine Sonderstellung des Menschen? Das Handbuch erörtert sie aus dem Blickwinkel aller relevanten Disziplinen und macht Verbindungslinien, aber auch Bruchstellen und Kontroversen zwischen naturwissenschaftlich und geistes- bzw. kulturwissenschaftlich ausgerichteten Ansätzen aus. In der Einleitung skizzieren die Herausgeber zudem Grundzüge einer integrativen Anthropologie als eines interdisziplinären Forschungsprogramms.

    Zu den Autoren/innen zählen renommierte Wissenschaftler/innen wie Jan Assmann, Micha Brumlik, Günter Dux, Vittorio Hösle, Gertrud Nunner-Winkler, Michael Pauen, Birgit Recki, Jan Philipp Reemtsma, Friedemann Schrenk, Karl-Siegbert Rehberg, Herbert Schnädelbach, Volkmar Sigusch, Hans-Georg Soeffner, Henrik Walter, Harald Welzer, Franz-Martin Wuketits und Christoph Wulf.

    Rezension


  • Religiöse Erfahrung in der Moderne

    Religioese Erfahrungen Christian Thies (Hg.): Religiöse Erfahrungen in der Moderne. William James und die Folgen, Kultur- und sozialwissenschaftliche Studien Bd.4, Wiesbaden 2009, 156 S.,
    ISBN 978-3-447-06013-4
    38,00 Euro

    1902 veröffentlichte William James (1842-1910) sein Buch "The Varieties of Religious Experience. A Study on Human Nature"; bereits 1907 erschien die erste deutsche Übersetzung. Inzwischen kann man sagen, dass dieses Werk für die Religionsphilosophie eine ähnliche Bedeutung besitzt wie Schleiermachers Reden "Über die Religion" (1799). Konsequent fragt James danach, wie man unter Bedingungen der Moderne überhaupt noch religiöse Erfahrungen machen kann und welche Relevanz diese für unser Leben besitzen. Dadruch ergebn sich spannende Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Klassikern wie Wittgenstein und Kant, aber auch mit aktuellen Ansätzen zur Rehabilitierung des Heiligen bzw. zur Begründung einer Neurotheologie.

    Der Sammelband beruht auf einem Syposium, das im Rahmen der Reihe "Junge Religionsphilosophie" gemeinsam von der Katholischen Akademie Berlin und dem FIPH veranstaltet wurde.


  • Mensch - Bild - Menschenbild

    Kaplow_Menschenbild Ian Kaplow (Hg.): Mensch – Bild – Menschenbild, Göttingen, 2009, 157 S.
    ISBN: 978-3-938-80855-9
    19,90 Euro

    „Menschenbilder“ sind populärer denn je. Sie scheinen eine Schlüsselposition in ethischen Argumentationen einzunehmen. Doch was genau sind Menschenbilder – und wie erlangen sie eine Gültigkeit, die in moraltheoretischen Kontexten relevant ist?
    In diesem Band wird das Phänomen von Menschenbildern über nationale wie disziplinäre Grenzen hinweg kritisch beleuchtet. Gleichzeitig geht es darum, die normative Bedeutung von Menschbildern zu untersuchen.
    Antworten auf Fragen, die für die Wertorientierung unentbehrlich sind, müssen ihre Quellen offenlegen, wenn – statt eines kompromisslosen Aufeinanderprallens von »Menschenbildern« – ein Dialog zwischen verschiedenen Personen, Gruppen und Kulturen möglich sein soll.


  • Der Wert der Menschenwürde

    Thies_Menschenwuerde Christian Thies (Hg.): Der Wert der Menschenwürde, Paderborn u.a. 2009,
    248 S.
    ISBN: 978-3-506-76715-8
    24,90 Euro

    Dass die Würde des Menschen unantastbar sei, steht in Artikel 1 des Grundgesetzes. Wie aber viele Diskussionen der letzten Jahre belegen, sind damit keineswegs alle Fragen beantwortet. Muss denn nicht dieses Fundament unserer Verfassung und unserer moralischen Orientierungen selbst begründet werden? Wie weit reicht die Menschenwürde – auch bis zu menschlichen Stammzellen wenige Tage nach der Befruchtung? Haben nicht auch Tiere eine Würde? Gibt es nicht doch Fälle, in denen die Menschenwürde zurückstehen muss hinter anderen Werten, etwa denen der Selbstbestimmung und der Sicherheit? Die Vielfalt der Werte erfordert oft Abwägungsprozesse, während die Menschenwürde als absolutes Prinzip gilt, das sich nicht mit anderen verrechnen lässt. Oder ist Würde doch nur ein Wert unter anderen? Schließlich stellt sich die Frage, ob das Prinzip der Menschenwürde Allgemeingültigkeit besitzt oder charakteristisch ist nur für unsere westliche, aus dem Christentum hervorgegangene Zivilisation.

    Das sind einige der Probleme, die prominente Philosophen, Theologen, Sozialethiker und Juristen in diesem Sammelband erörtern.

    Der Band wurde von Jens Jessen in Die Zeit (Nr. 28, S. 44) mit einer ausführlichen Rezension bedacht und als „fabelhaft interessant“ gepriesen. „Das Buch lehrt, was ein besseres Menschendasein überhaupt erst ermöglichen könnte, Selbstachtung und Demut vor den anderen - und dass beides zusammenhängt.“, so Jessen.

    Rezension von Jens Jessen (Die ZEIT Nr. 28 (2009), S. 44)


  • Neue Kinderarmut in Deutschland

    Feustel_Kinderarmut Elke Feustel: Neue Kinderarmut in Deutschland. Ursachen - Folgen - Lösungsansätze, Hannover 2007, 95 Seiten
    ISBN: 3-89543-130-3

    Wohlfahrtsorganisationen wie das internationale Kinderhilfswerk UNICEF oder der Deutsche Kinderschutzbund warnen eindringlich: In Deutschland steigt die Kinderarmutsquote stärker an als in anderen westlichen Industrieländern, mehr als 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche leben hierzulande in Kinderarmut mit ihren vielfältigen Risiken für das Kindeswohl.

    Die im Januar 2007 erschienene Expertise behandelt zum einen die wichtige Frage nach den Ursachen und Hintergründen der „neuen Kinderarmut“, zum anderen widmet sie sich ihren mittelbaren oder unmittelbaren Auswirkungen in Hinblick auf die materielle Deprivation, den Verlust sozialer Netzwerke, die Kindesgesundheit, Bildungs- und Lebenschancen sowie auf die Rechte und Würde der unterversorgten Kinder. In diesem Rahmen werden sozialethisch begründete, politisch realisierbare und ökonomisch verkraftbare Lösungsstrategien für das wachsende Problem der sozialen Verelendung von Kindern und Jugendlichen und die damit in Verbindung stehenden negativen Folgen entwickelt.


  • Treffpunkt Ethik

    Treffpunkt Ethik Ralph Bergold, Helga Gisbertz, Gerhard Kruip (Hg.): Treffpunkt Ethik - Internetbasierte Lernumgebungen für ethische Diskurse. Reihe EB Buch, Bielefeld 2007, 508 S.
    ISBN 978-3-7639-3538-3
    36,90 Euro

    Dieses Buch stellt die Ergebnisse des Projekts "Treffpunkt Ethik" vor. Herausgekommen ist eine internetbasierte Plattform, die über siebzig Bildungsangebote verschiedener Einrichtungen zur Verfügung stellt, um ethische Diskussionsprozesse zu fördern.

    Die Beiträge beleuchten den wissenschaftlichen Hintergrund, vergleichen die Angebotsformate und untersuchen die medialen Möglichkeiten im Kontext ethischer Erwachsenenbildung. In elf exemplarischen Beispielen erhält der Leser einen Überblick über die diskutierten ethischen Themen, die beteiligten Zielgruppen und die gewählten Lernformen.

    Ergänzt wird die Publikation durch eine Checkliste zur Konzeption und Durchführung eigener Blended-Learning-Angebote in der Erwachsenenbildung.



  • Naturalismus

    Naturalismus Bernd Goebel, Anna Maria Hauk, Gerhard Kruip (Hg.): Probleme des Naturalismus. Philosophische Beiträge, Paderborn 2005, 236 S.
    ISBN: 978-3-89785-243-3
    29,80 Euro

    Die Trennlinie zwischen den Naturalisten und ihren ausgesprochenen und unausgesprochenen Gegnern ist eine der großen Wasserscheiden der Philosophie, der immer größere Aufmerksamkeit zuteil wird. Die in diesem Band versammelten Aufsätze diskutieren die wichtigsten Aspekte des gegenwärtigen Streits um den Naturalismus. Ihr Spektrum reicht vom kritischen Überblick über seine verschiedenen Erscheinungsformen und Problemfelder bis hin zum Freiheitsproblem, von der Debatte um den Biologismus in der Ethik und Erkenntnistheorie bis zu den Verlegenheiten des Physikalismus in der Philosophie des Geistes, von der Frage nach dem Verhältnis des ethischen zum anthropologischen  Naturalismus bis zu den Konsequenzen evolutionärer Erklärungen des Kulturwesens Mensch.

    Mit Beiträgen von: Godehard Brüntrup, Hinderk Emrich, Bernd Goebel, Rainer Goebel, Bernd Gräfrath, Christian Illies, Geert Keil, Winfried Löffler, Ulrich Pothast sowie Steven Wagner und Richard Warner.


  • Bildung und Beteiligungsgerechtigkeit

    Bildung und Beteiligungsgerechtigkeit Marianne Heimbach-Steins, Gerhard Kruip (Hg.): Bildung und Beteiligungsgerechtigkeit. Sozialethische Sondierungen, Bielefeld 2003, 268 S.
    ISBN 978-3-7639-3166-8
    24,90 Euro

    Was ist der genuine Beitrag christlicher Sozialethik zu Bildungsprozessen, Bildungsinhalten und Bildungspolitik? In sieben Beiträgen werden die Themen `Menschenrecht auf Bildung‘, `Bildung als Thema der Ethik‘, `Globales Lernen‘, `Gerechtigkeits- und Steuerungsprobleme des Bildungssystems‘, `Gendermainstreaming in Bildungsinstitutionen‘, `Selbstorganisiertes Lernen‘ sowie `Lebenslanges Lernen‘ behandelt. Kommentare und Repliken zu den Beiträgen zeigen dabei markante Positionen des christlich-sozialethischen Diskurses auf.


  • Sinn für Ungerechtigkeit

    Sinn für Ungerechtigkeit Ian Kaplow, Christoph Lienkamp (Hg.): Sinn für Ungerechtigkeit. Ethische Argumentationen im globalen Kontext, Baden-Baden 2005, 228 S.
    ISBN 978-3-8329-1369-4
    49,00 Euro

    Mit einem stark interdisziplinären Ansatz suchen ausgewiesene Forscher in der kritischen Weiterentwicklung des von Judith Shklar eingebrachten Sinns für Ungerechtigkeit nach Möglichkeiten, Gerechtigkeitsansprüche in Bezug auf globale Ordnungen kritisch zu überprüfen. Die Art und Weise, wie in dieser Hinsicht Empörung, Zorn oder Wut als empirisch messbare Empfindungen im Zusammenhang stehen mit theoretischen Reflektionen über das, was zu Recht als »ungerecht« gelten kann, ist somit ein Hauptgegenstand der gemeinsamen Untersuchungen. Als Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojektes bieten die in diesem Band enthaltenen Beiträge verschiedene Perspektiven auf das Phänomen der Ungerechtigkeitsempfindungen und dessen Zusammenhang mit einem Anspruch auf Gerechtigkeit, der in einem kritischen argumentativen Kontext „Gültigkeit“ beanspruchen darf. Aus diesem Grunde wird das Phänomen „Sinn für Ungerechtigkeit“ nicht nur aus einer philosophischen Perspektive, sondern auch aus psychologischer, wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Perspektive untersucht.


  • Gentechnologie und die Zukunft der Menschenwürde

    Gentechnologie Bernd Goebel, Gerhard Kruip (Hg.): Gentechnologie und die Zukunft der Menschenwürde, Münster u.a., 2002, 160 S.
    ISBN 3-8258-5749-2
    17,90¤

    Viele Mediziner setzen große Erwartungen in den Einsatz gentechnologischer Verfahren. Von der Forschung an menschlichen Embryonen, dem therapeutischen Klonen und der Präimplantationsdiagnostik erhoffen sie sich den Durchbruch bei der Prävention und Therapie schwerster und weit verbreiteter Krankheiten. Aber während ein solcher medizinischer Fortschritt allenthalben als wünschenswert erachtet wird, scheiden sich an der Bewertung der dabei eingesetzten Mittel und deren Gesamtfolgen die Geister. Die Frage nach dem moralischen Status des menschlichen Embryos steht im Mittelpunkt dieser Debatte, die hier in interdisziplinärer Perspektive von Philosophen, Theologen, Medizinern und Juristen fortgesetzt wird.


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