Laufende Reihen und Buchpublikationen

Forum Bildungsethik

Die Reihe "Forum Bildungsethik" steht im Zusammenhang mit dem DFG-Projekt "Das Menscherecht auf Bildung: anthropologisch-ethische Grundlegung und Kriterien der politischen Umsetzung", das in Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie der Universität Bamberg und dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover durchgeführt wird. Das Projekt aus dem Bereich der normativen Bildungsforschung wird durch einen Wissenschaftlichen Beirat begleitet. Die Reihe veröffentlicht die Ergebnisse des Projektes sowie darüber hinaus weitere Beiträge zu einer Sozialethik der Bildung.


  • Bildungsgerechtigkeit Marianne Heimbach-Steins, Gerhard Kruip, Axel Bernd Kunze (Hg.): Bildungsgerechtigkeit - interdisziplinäre Perspektiven. Reihe: Forum Bildungsethik Bd. 8, Bielefeld 2009, 227 S.
    ISBN 978-3-7639-3548-2
    29,90¤

    Wann ist Bildung gerecht?

    Was sind die Ursachen und Folgen mangelnder Bildungsgerechtigkeit?

    Auf welche Weise kann die Bildungsgerechtigkeit verbessert werden?

    Welche Verantwortung tragen die verschiedenen Akteure?

    Wie sollten die finanziellen Lasten für Bildung gerecht verteilt werden?


    Der Sammelband ist aus dem bildungsethischen Kooperationsprojekt des FIPH entstanden und trägt zur Klärung grundlegender Fragen des Zusammenhangs von Bildung und Beteiligungsgerechtigkeit bei. Im interdisziplinären Kontext wird diskutiert, wie das Bildungssystem gerechter ausgestaltet werden kann. Dabei werden sozialwissenschaftliche, sozialethische, pädagogische sowie bildungsökonomische Perspektiven dargelegt und diskutiert.


  • Bildung, Politik und Menschenrecht

    Bildung, Politik und Menschenrecht Marianne Heimbach-Steins, Gerhard Kruip, Axel Bernd Kunze (Hg.): Bildung, Politik und Menschenrecht. Ein ethischer Diskurs. Reihe: Forum Bildungsethik Bd. 6, Bielefeld 2009, 208 S.
    ISBN 978-3-7639-3546-8
    29,90¤

    Dieses Grundlagenwerk für die bildungsethische Debatte wirft einen Blick auf das Thema Bildungsgerechtigkeit aus christlich-sozialethischer Sicht und geht aktuellen konkreten bildungspolitischen Fragestellungen nach.

    Die Autoren beschreiben, wie das Menschenrecht auf Bildung in Deutschland für bestimmte Zielgruppen, wie z.B. Armutsfamilien, umgesetzt wird. Der Leser erhält einen Einblick in den gegenwärtigen Stand der bildungsethischen Diskussion innerhalb der Christlichen Sozialethik. Akteure der Bildungsreformdebatte erhalten Hintergrundinformationen aus sozialethischer Perspektive.

    Die Beiträge dokumentieren die Tagung "Menschenrecht auf Bildung: Maßstab für die Bildungspolitik in Deutschland?" vom November 2008, auf der die Ergebnisse des DFG-Projekts "Das Menschenrecht auf Bildung: anthropologisch-ethische Grundlegung und Kriterien der politischen Umsetzung" vorgestellt wurden.


  • Bildungswege als Hindernisläufe

    Bildungswege Marianne Heimbach-Steins, Gerhard Kruip, Katja Neuhoff (Hg.): Bildungswege als Hindernisläufe. Zum Menschenrecht auf Bildung in Deutschland.
    Reihe: Forum Bildungsethik Bd. 5, Bielefeld 2008, 220S.
    ISBN: 978-3-7639-3545-1
    24,90¤

    Bildung ist Menschenrecht - diese Annahme liegt dem vorliegenden Sammelband zugrunde. Er verbindet eine sorgfältige empirische Bestandsaufnahme mit theoretischen Überlegungen auf der Grundlage christlicher Sozialethik. Das Buch leistet damit einen Beitrag zur Entwicklung von Maßstäben, an denen sich die Politik beim Umbau des Bildungssystems orientieren kann.
    Der Sammelband dokumentiert eine Tagung im Februar 2008 in der Evangelischen Akademie Loccum die Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts 'Das Menschenrecht auf Bildung' vorstellte.


  • Ethische und theologische Beiträge im interdisziplinären Kontext

    Ethische und theologische Beiträge Hans Jürgen Münk (Hg.): Ethische und theologische Beiträge im interdisziplinären Kontext. Reihe: Forum Bildungsethik Bd. 4, Bielefeld 2008, 344 S.
    ISBN 978-3-7639-3654-0
    34,90¤

    Die Beiträge dieses Bandes vermitteln einen Einblick in die interdisziplinären Forschungen von theologischen Ethikern und Ethikerinnen, die sich mit Bildungsgerechtigkeit auseinandersetzen. Die Bedeutung von ethischer Bildung für die Qualität der Selbstbestimmung des Einzelnen und seine Teilnahme an gesellschaftlich-politischen Prozessen ist dabei ebenfalls relevant. Damit verknüpft ist auch die Frage, unter welchen Erfolgs- und Risikobedingungen heutige ethische Identitätsbildung steht.

    Dieses Buch versammelt die wichtigsten Beiträge des Fachkongresses "Ethische Bildung in sich verändernder Gesellschaft" der Internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik aus dem Jahr 2007.


  • Geschlechterbilder in der Katholischen Erwachsenenbildung

    Geschlechterbilder Stefanie Rieger-Goertz (Hg.): Geschlechterbilder in der Katholischen Erwachsenenbildung. Reihe: Forum Bildungsethik Bd. 3, Bielefeld 2008, 463 S.
    ISBN 978-3-7639-3653-3
    34,90¤

    Wie werden frauen- und männerspezifische Themen und Fragen zum Gendermainstreaming in der Katholischen Erwachsenenbildung bearbeitet? Die Dissertation analysiert auf mehreren Ebenen die organisationelle und konzeptionelle Verschränkung zwischen Kirche und Erwachsenenbildung unter dem Genderaspekt. Sie stellt den kontroversen Diskurs zur Kategorie Geschlecht inklusive der Katholischen Position vor und arbeitet das Selbstverständnis der katholischen Erwachsenenbildung heraus. Die vorliegende Dissertation schließt eine Lücke in der Theoriebildung Katholischer Erwachsenenbildung und leistet einen wichtigen Wissenstransfer zwischen Genderforschung und Institutionenforschung.


  • Öffentliche Kommunikation in der Wissensgesellschaft

    Öffentliche Kommunikation Alexander Filipovic: Öffentliche Kommunikation in der Wissensgesellschaft. Sozialethische Analysen. Reihe: Forum Bildungsethik Bd. 2, Bielefeld 2007, 329 S.
    ISBN 978-3-7639-3541-3
    29.90¤

    Heute vermitteln die Medien das Wissen zwischen der Gesellschaft und den Individuen. So sprechen Soziologen von einer Wissensgesellschaft. Die individuellen Möglichkeiten, sich dieses Wissen anzueignen, sind maßgeblich für die Lebenschancen: Sie entscheiden über den Bildungsstand, die Möglichkeiten im Erwerbsleben und das Einkommen, über die Gestaltungsmöglichkeiten und die Teilnahme im gesellschaftlichen und politischen Leben.

    Alexander Filipovic analysiert und bewertet gesellschaftliche Trends, Bildung und die Medien aus der Perspektive der Beteiligungsgerechtigkeit, wie die christliche Sozialethik sie vertritt. Daraus leitet er eine Medienethik ab, die eine gerechte Vermittlung und Aneignung von Wissen fordert.


  • Das Menschenrecht auf Bildung und seine Umsetzung in Deutschland

    Menschenrecht auf Bildung Marianne Heimbach-Steins, Gerhard Kruip, Axel Bernd Kunze (Hg.): Das Menschenrecht auf Bildung und seine Umsetzung in Deutschland. Diagnosen - Reflexionen - Perspektiven.
    Reihe: Forum Bildungsethik Bd.1, Bielefeld 2007, 222 S.
    ISBN 978-3-7639-3542-0
    24,90¤

    Der gerechte Zugang zu Bildung ist eine der wichtigsten sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts, das hat die Diskussion um die PISA-Studien gezeigt.

    Neu an der gegenwärtigen Debatte ist, dass Bildung auch in Deutschland zunehmend als ein Menschenrechtsthema diskutiert wird. Dazu hat auch der Deutschlandbesuch des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Bildung im Jahr 2006 beigetragen.

    Der Band stellt erste Ergebnisse aus dem DFG-Projekt "Das Menschenrecht auf Bildung" vor. Die Beiträge fragen, wie das Recht auf Bildung derzeit in Deutschland verwirklicht ist und wo Verbesserungen notwendig sind. Ein Schwerpunkt liegt auf den besonderen Problemen der Bildungsgerechtigkeit von Kindern mit Armuts- oder Migrationshintergrund.

    Die Autoren reflektieren die Beobachtungen aus christlich-sozialethischer und rechtsphilosophischer Sicht, zugleich zeigen sie Perspektiven für die weitere sozialethische Auseinandersetzung mit dem Thema Bildung auf.


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